LoRa und LoRaWAN
LoRa (Long Range) ist eine drahtlose Technologie, die speziell für die Übertragung kleiner Datenmengen über lange Strecken mit niedrigem Stromverbrauch entwickelt wurde. LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist das Protokoll, das LoRa verwendet und die Kommunikation zwischen Sensoren und Netzwerkgateways verwaltet. Dieses Protokoll sorgt für eine sichere und zuverlässige Datenübertragung mit End-to-End-Verschlüsselung. LoRaWAN-Netzwerke sind so konzipiert, dass sie einfach erweiterbar sind, was sie ideal für großangelegte IoT-Implementierungen macht.
Wir erzählen Ihnen gerne mehr über die Technik und die Vorteile von LoRa. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, und wir kommen gerne zu Ihnen, um Ihnen mehr über die innovativen Lösungen von RecraPlan und LoRa zu erzählen.

Arten von LoRa-Sensoren bei RecraPlan
Bei RecraPlan verwenden wir zwei Arten von LoRa-Sensoren: Klasse A und Klasse C.
1. Klasse A-Sensoren
Diese Sensoren können Daten nur vom Sensor zum Gateway übertragen; eine Rückkommunikation ist nicht möglich. Sie sind so eingestellt, dass sie Daten periodisch oder bei einer Abweichung senden. Während dieser Intervalle 'schlafen' die Sensoren, um Energie zu sparen. Beispielsweise ein Temperatursensor, der alle 10 Minuten die Temperatur sendet. Während der Intervalle verbraucht der Sensor kaum Energie, sodass er häufig mit einer Batterie betrieben werden kann, die bis zu 10 Jahre hält. Die Lebensdauer der Batterie kann weiter optimiert werden, indem das Übertragungsintervall angepasst wird, zum Beispiel alle 30 Minuten statt alle 10 Minuten.
2. Klasse C-Sensoren
Diese Sensoren sind kontinuierlich aktiv, wodurch Befehle direkt vom RecraPlan-Server gesendet werden können, wie z. B. das Ein- oder Ausschalten von Strom. Obwohl diese Sensoren mehr Strom verbrauchen, weil sie immer aktiv sind, bieten sie die Möglichkeit, Befehle aus der Ferne zu erteilen. Abhängig von den spezifischen Anforderungen eines Projekts bestimmen wir, welche LoRa-Sensoren am besten geeignet sind.

Unterschied zwischen WiFi und LoRa
Ein wesentlicher Unterschied zwischen WiFi und LoRa ist die Entfernung, über die kommuniziert werden kann. LoRa kann Daten über mehrere Kilometer übertragen, während WiFi auf einige Meter beschränkt ist. Darüber hinaus benötigt ein WiFi-Gerät viel mehr Energie, was es schwierig macht, eine Batterielösung anzubieten. LoRa-Signale können auch leichter durch Wände und andere Hindernisse dringen. Für einen Kunden haben wir zum Beispiel Wasserzähler, die unterirdisch platziert sind und trotzdem perfekt mit einem Gateway kommunizieren können, das mehrere hundert Meter entfernt ist. Ein Nachteil von LoRa ist, dass es nur kleine Datenpakete übertragen kann, was in der Regel für Sensoren, die Zählerstände, Temperaturwerte usw. senden, kein Problem darstellt, jedoch die Übertragung großer Dateien wie Fotos oder Videos einschränkt.
Vorteile von LoRa bei RecraPlan
Bei RecraPlan nutzen wir die LoRa-Technologie vollständig wegen ihrer Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit. Eine Standard-RecraPlan-LoRa-Gateway kann bis zu 2000 Sensoren auslesen. Das Koppeln eines Sensors ist einfach: Alles, was Sie benötigen, sind die Sicherheitsschlüssel des Sensors. Diese eindeutigen Schlüssel werden einmal im System eingegeben, wonach der Sensor sofort verbunden ist. Dank dieser Sicherheitsschlüssel sind alle Daten stark verschlüsselt, was eine sichere Kommunikationsweise gewährleistet. Aus diesem Grund wird LoRa auch häufig in industriellen Umgebungen eingesetzt.
